Clever kochen ist nicht schwer

Welche Produkte in unserem Einkaufswagen landen, ist entscheidend für unseren ökologischen Fussabdruck. Rund ein Drittel unserer Umweltbelastung geht auf das Konto unserer Ernährung. Importierte Früchte, Gemüse aus geheizten Gewächshäusern und tierische Produkte verursachen jede Menge CO2. Doch auch unser Verhalten in der Küche ist wichtig, denn mit wenig Aufwand können wir den Stromverbrauch beim Kochen minimieren:

Deckel drauf
Mit einem passenden Deckel verkürzt sich nicht nur die Garzeit, sondern auch der Energieverbrauch ist drei- bis viermal kleiner als beim Kochen ohne Deckel.

Einfach abschalten
Bei Elektroherden kannst du meist schon nach kurzer Zeit die Hitze zurückdrehen. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit kannst du sogar ganz abschalten. Die Nachwärme reicht, um dein Essen fertig zu kochen.

Auf die Grösse kommt es an
Achte dich darauf, dass die Pfanne möglichst zur Grösse der Herdplatte passt. Ist die Pfanne nur wenige Zentimeter zu klein, verpufft ein Teil der Energie ungenutzt. Aber auch eine zu grosse Pfanne solltest du vermeiden, denn die verlängerte Kochzeit erhöht den Energieverbrauch.

Der Wasserkocher siegt
Ein Wasserkocher ist nicht nur praktisch, sondern spart im Vergleich zum Kochtopf auch bis zu 30 % Strom. Nutze den Wasserkocher nicht nur für Tee oder Filterkaffee, sondern zum Beispiel auch zum Erhitzen von Nudelwasser.

Dämpfen bietet Mehrwert
Für Kartoffeln, Eier oder Gemüse reichen ein bis zwei Zentimeter Flüssigkeit. Je weniger Wasser oder Bouillon du zum Kochen verwendest, desto weniger Energie wird beim Erwärmen der Speisen verbraucht. Das Garen mit Dampf ist zudem schonend und viele wertvolle Vitamine und Aromen bleiben im Gemüse erhalten – ein Mehrwert auch für die Gesundheit und den Geschmack.

Schnell Energie sparen
Ein Dampfkochtopf lohnt sich bei grossen Mengen ab etwa zwei Kilogramm oder bei langen Kochzeiten. Mit ihm lassen sich 30 – 50 % Zeit und Strom sparen.

Kaltstart
Bis zu 20 % Energie kannst du sparen, wenn du beim Backen aufs Vorheizen verzichtest. Neuere Backöfen heizen sehr schnell auf die gewünschte Temperatur, bei älteren Geräten kannst du vielleicht nicht bei allen Speisen aufs Vorheizen verzichten. Nutze zudem lieber Umluft, die tieferen Gartemperaturen sparen bis zu 30 % Strom. Besonders wichtig ist, dass du den Backofen auslastet, wenn er schon mal heiss ist: Ofengemüse und Kartoffelgratin parallel oder Sonntagsbraten und Kuchen nacheinander.

 

Photo by Nicolas Gras on Unsplash

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