Gemäss einer neuen Studie des BAFU fallen 22% des Food Waste in der Verarbeitung von Lebensmitteln an. Als Hauptursachen werden der fehlende Absatzmarkt für Nebenprodukte (z.B. Molke) und der Stand der Technik genannt. In der Lebensmittelindustrie könnten bis zu 300'000 Tonnen Food Waste verhindert werden.
Unter Food Waste versteht man essbare Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum hergestellt wurden, aber auf dem Weg vom Acker bis auf den Teller verloren gehen oder weggeworfen werden. Die Lebensmittelindustrie ist für einen grossen Anteil des entstehenden Verlusts verantwortlich. Der Vorteil von Verlusten in diesem Sektor ist, dass der Hauptanteil (75%) der anfallenden organischen Verluste nicht komplett verloren gehen, sondern über die Verfütterung an Nutztiere der Nahrungskette erhalten bleiben. Hier gibt es mehr über die Studie vom BAFU »
Nicht im Lebensmittelkreislauf bleiben aber die von den Konsumenten weggeworfenen Nahrungsmittel, welche 45% der Lebensmittelverluste ausmachen. Bei den Konsumenten liegt darum unmissverständlich das grösste Einsparpotential. Weil wir uns vor allem mit den Konsumenten beschäftigen und dieses Thema als sehr wichtig betrachten, haben wir dem Food Waste auch einen unserer fünf Einkaufstipps gewidmet. Dieser lautet: Weniger ist mehr! Kaufen Sie, was Sie wirklich brauchen. Wir weisen die Besucher unserer Ausstellung immer wieder auf diese Tatsache hin und geben ihnen wertvolle Tipps zum Thema mit. Bei den Schulklassenführungen bieten wir den Jugendlichen oftmals unser Food Waste Memory an, bei dem sie lernen, wie man Essensreste sinn- und genussvoll verwerten könnte. Viele wertvolle und einfach umsetzbare Ratschläge zum Verhindern von Food Waste und weitere Informationen zum Thema findest du hier »
Für die kommende Ausstellungsaison erstellen wir eine neue Informationstafel zum Thema. Wir sind voraussichtlich ab Mitte Mai wieder on-Tour, auf unserer Webseite werden bald die Standorte 2017 bekannt gegeben. Kommt vorbei und schaut sie euch an.