Kleine Schritte - grosse Auswirkungen

Taucht man ein in die Welt der Lebensmittelherstellung, wird einem relativ schnell bewusst, dass die Kosten für unseren Konsum oft von der Umwelt und anderen Menschen getragen werden. Wir als Konsumenten setzen mit unserem Einkaufsverhalten und der Produktewahl täglich ein Zeichen, ob wir mit diesen Umständen einverstanden sind oder eben nicht.

 

André Moser, Praktikant Ausstellung CLEVER

 

"Sie machen den Unterschied und es ist eine Frage der Prioritätensetzung", war oft ein Abschlusssatz während meiner Zeit als Betreuer der Clever-Ausstellung. Nach den Erklärungen zu den einzelnen Produkten war diese Aussage auch für viele Besucher nachvollziehbar. Die globalen Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Natur wurden erkannt. Die Frage, die im Raum blieb, war jedoch: "Was kann ich persönlich tun, um diesem System eine andere Richtung zu gegeben?" - entscheiden Sie sich für einen nachhaltigen Konsum und Lebensstil. Die 5 goldenen Einkaufstipps vom CLEVER sind dazu die Basis.

Diese Tipps scheinen auf den ersten Blick recht simpel. Doch will man sie auf das eigene Verhalten hinunterbrechen und anwenden, scheint diese Lösung doch eine grössere Aufgabe zu sein. Wo fange ich an? Wie sieht das konkret aus? Darf ich überhaupt noch etwas einkaufen? Viele Fragen, die einen daran hindern könnten, überhaupt anzufangen. Doch genau darum geht es: Fange Sie einfach an. Denn mit vielen kleinen Schritten, die sich regelmässig wiederholen, verändern sich Verhaltensmuster und Gewohnheiten werden umgelernt. Starten Sie also heute mit ihrem ersten Schritt Richtung cleveres Einkaufen und weitere Schritte werden folgen. Konkrete Schritte, die Sie gleich umsetzen könnten:

 

  • Ersetzten Sie im nächsten Monat ein von Ihnen häufig gekauftes Produkt durch die Biovariante. Zum Beispiel bei der Milch.
  • Kochen Sie in der nächsten Woche mindestens ein Gericht ohne tierische Produkte.
  • In den kommenden drei Monaten probieren Sie jedes Lebensmittel bevor Sie es wegwerfen.
  • Einen Monat nur Früchte und Gemüse aus der Schweiz kaufen.
  • Keine Fertigprodukte bei den nächsten fünf Möglichkeiten kaufen.
  • Jeden Monat koche ich ein neues Gericht mit aktuellem Saisongemüse.

Diese vielleicht klein wirkenden Veränderungen haben grosse Auswirkungen und sie übernehmen damit auch Verantwortung für die nächsten Generationen. Auch unsere Kinder und Enkel würden wohl gerne eine Welt vorfinden, die lebenswert ist.

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