Der Kürbis hat Hochsaison. Ob als Suppe, aus dem Ofen oder als süsser Kuchen, er ist besonders vielseitig geniessbar. Aus den Kernen wird zudem aromatisches Öl gewonnen. Seine Vielfalt zeigt sich aber auch in Form und Farbe. Generell wird zwischen Speise-, Öl- und Zierkürbissen unterschieden.
Auf dem Feld beschattet der Kürbis mit seinem Blattwerk den Boden, was die Erosion verhindert, die Wasserverdunstung einschränkt und das Unkrautwachstum hemmt. In Mischkulturen angebaut, profitieren davon auch die anderen Feldfrüchte. In Mittelamerika wird Kürbis seit Jahrhunderten in Kombination mit Mais und Bohnen angepflanzt, weil diese drei Arten sich besonders gut ergänzen. Das funktioniert auch bei uns im eigenen Garten. Dafür benötigen sie einen tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Boden an einem sonnigen Standort.
Weltweit gibt es über 1000 verschiedene Kürbissorten. Bei uns haben sie von August bis Februar Saison. Spät geerntete Sorten, sogenannte Winterkürbisse, lassen sich gut und lange lagern. An einem trockenen und kühlen Lagerort, halten sie bis weit ins Frühjahr. Auf dem Wochenmarkt im Herbst sind besonders viele verschiedene farbenfrohe Exemplare erhältlich. Der Umwelt zu liebe empfehlen wir Kürbisse aus dem Biolandbau.
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